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28. August 2016
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Gesundheitsnews


23.08.16

Bei ersten Anzeichen von Multipler Sklerose sofort mit Therapie beginnen

Wer Symptome von Taubheit, eingeschränktem Sehvermögen, Kraftminderung oder Gleichgewichtsstörungen verspürt, muss auf der Hut sein. Es könnte sich um erste Anzeichen einer beginnenden Multiplen Sklerose handeln. Bestätigt sich der Verdacht, kann eine frühe medikamentöse Therapie den Krankheitsverlauf langfristig günstig beeinflussen. Eine internationale Langzeitstudie unter Federführung von Forsc... mehr

 

23.08.16

Gesetz zur Stärkung seelisch Erkrankter beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines "Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG) beschlossen.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Seelisch kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Wir haben daher die Regelungen gezielt auf die Bedürfnisse psychi... mehr

 

23.08.16

Gesetzentwurf "Cannabis als Medizin" im Bundestag

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften in erster Lesung beraten. Das Gesetz ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.
Cannabisarzneimittel sollen als Therapiealternative bei bestimmten Patientinnen und Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt werden können, wenn eine spürbare positive Einwirkung auf den K... mehr

 

23.08.16

Die Patientenverfügungen der Bundeszentralstelle Patientenverfügung entsprechen den jüngst formulierten Anforderungen des BGH

Patientenverfügung verfasst und trotzdem herrschen Unklarheiten für medizinisches Personal und Familienangehörige im Falle einer bestimmten Behandlungssituation? Solche möglichen Konflikte am Lebensende können auf ein Mindestmaß reduziert oder ganz ausgeschlossen werden. Die Beratungspraxis des Humanistischen Verbandes zeigt, wie Auseinandersetzungen am Sterbebett sicher zu vermeiden sind.
Die Bu... mehr

 

10.08.16

Leibniz-Forschungsprojekt „Wheatscan“ zur Aufklärung der Ursachen für Weizenunverträglichkeiten

Die Anzahl der von Glutensensitivität, Weizenallergie und Zöliakie betroffenen Menschen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Bestandteile des Weizens werden für das Chaos im menschlichen Körper verantwortlich gemacht. Doch was genau führt zu der Kausalkette von Körpervorgängen, die in ihrer Gesamtheit das Krankheitsbild Weizenunverträglichkeit nach sich zieht? Dies ist die zentrale Frage d... mehr

 

10.08.16

Das Wachstum neuer Nervenzellen wird streng reguliert

Die Entstehung neuer Nervenzellen im Gehirn wird äußerst strikt reguliert. In einer aktuellen Studie der Universität Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wurde nun ein Schlüsselmechanismus dieser Regulation identifiziert. Die Erkenntnisse eröffnen die Möglichkeit, die Gewinnung von Nervenzellen aus Stammzellen genau zu steuern. Auch für die Behandlung von Hirnt... mehr

 

10.08.16

Im menschlichen Körper schlummert ein potenzieller Lebensretter

Tübinger Forscher entdecken, dass ein Bakterium aus der menschlichen Nase einen neuartigen antibiotischen Wirkstoff gegen multiresistente Erreger erzeugt.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen sowie des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) haben entdeckt, dass das in der menschlichen Nase siedelnde Bakterium Staphylococcus lugdunensis einen bisher unbekann... mehr

 

10.08.16

Gemüsesaft aus Rucola und Spinat fördert Zahngesundheit

Nitratreiches Blattgemüse gilt bislang wegen seines Nitratgehalts als problematisch. Doch der verfemte Inhaltsstoff hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim und des Universitätsklinikums Würzburg. Nitrat aus einem handelsüblichen Gemüsesaft kann den Verlauf chronischer Zahnfleischentzündungen bereits nach nur zwei Wochen... mehr

 

26.07.16

Darm-Hirn-Achse: Propionat gegen Autoimmunerkrankungen?

Seit über 100 Jahren schützen die Salze der Propionsäure Lebensmittel vor Schimmelpilzen. Jetzt haben Wissenschaftler ganz neue Effekte dieser kurzkettigen Fettsäure entdeckt: bei der Behandlung von Krankheiten, die bisher nur schwer therapierbar waren.
Die Salze der Propionsäure schützen unsere Lebensmittel vor giftigen Schimmelpilzen und sorgten schon Mitte des letzten Jahrhunderts dafür, dass ... mehr

 

26.07.16

Zulassung für Daclizumab bei schubförmiger Multipler Sklerose

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Daclizumab (Zinbryta®) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) erteilt. Mit Daclizumab steht nun eine innovative Option mit einem in der MS-Therapie neuen Wirkprinzip zur Verfügung (1). Als Immunmodulator reguliert der Wirkstoff das Entzündungsgeschehen bei MS, ohne eine breite Depletion des Immunsystems z... mehr

 


Presseschau

23.08.2016
Der Mythos vom sterilen Urin
Mit der Erforschung des Mikrobioms treten neue Aspekte zur Krankheitsentstehung zutage: Das betrifft auch Erkrankungen des Urogenitaltrakts.
Wenn klassische mikrobielle Methoden im Urin keine Mikroorganismen anzeigen, heißt das nicht, dass dort keine sind, erklärte Vitaly Smelov vom Karolinska-Institut in Schweden beim EAU-Kongress. Vielmehr tummelten sich in den Harnwegen wohl auch bei Gesunden eine ganze Menge von Mikroben, wie Studien mit neuen molekularbiologischen Analysemethoden ergeben haben. Die Gesamtheit aller vorkommenden Mikroorganismen bezeichnet man als Mikrobiota, deren kollektive Genome als Mikrobiom... / Ärzte Zeitung

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23.08.2016
TV- und Lese-Tipp nicht nur für Multiple Sklerose-Erkrankte: Phil Hubbe stellt sein neues Buch vor
Phil Hubbe lebt seit fast 30 Jahren mit Multipler Sklerose, seit den 1990er Jahren nimmt der Karikaturist mit seinen "Behinderte Cartoons" die Tabus im Umgang mit Humor und Handicap aufs Korn. Jetzt ist sein sechster Band „Mein letztes Selfie“ erschienen.
Auf dem Cover des Buches präsentiert ein junger Mann mit frisch verbundenen Armstümpfen stolz einen Schnappschuss (Selfie) aus dem Urlaub. Darauf zu sehen, ist er selbst freudig in die Kamera winkend, nicht ahnend, dass im Hintergrund ein Hai seine Zähne fletscht... / DMSG Bundesverband e.V.

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18.08.2016
Multiple Sklerose: 'Wir sind alle infiziert'
Virale Bestandteile in Milch und Rindfleisch könnten multiple Sklerose auslösen, vermutet der Virologe Harald zur Hausen.
Herr Professor zur Hausen, können wir an multipler Sklerose erkranken, weil wir Milch trinken oder Steaks essen? Es gibt tatsächlich eine Reihe von Hinweisen, dass Milch einen Risikofaktor auch für multiple Sklerose darstellt. Wir sind darauf mehr oder weniger zufällig gestoßen: Ursprünglich wollten wir den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und dem Risiko für Dickdarm- und Brustkrebs untersuchen. Und dafür hatten wir als Kontrolle auch 13 Proben von Multiple-Sklerose-Patienten zur Verfügung gestellt bekommen... / Spektrum.de

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17.08.2016
Osteoporose: Neuer Wirkstoff Abaloparatid verhindert Knochenbrüche
Das Hormon-Analogon Abaloparatid, das wie Teriparatid den Knochen­aufbau fördert, hat in einer randomisierten Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2016; 316: 722-733) die Knochenmineraldichte von postmenopausalen Osteoporose-Patientinnen gesteigert und im Vergleich zu Placebo die Zahl der vertebralen Frakturen deutlich gesenkt. Ein Unterschied zu Teriparatid war die geringere Rate von Hyperkalzämien. Der Hersteller darf auf eine rasche Zulassung in den USA und in Europa hoffen. Ob er eine kostengünstigere Alternative zu dem hochpreisigen Teriparatid-Präparat anbieten wird, bleibt abzuwarten... / Deutsches Ärzteblatt

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17.08.2016
Osteoporose: Neuer Wirkstoff Abaloparatid verhindert Knochenbrüche
Das Hormon-Analogon Abaloparatid, das wie Teriparatid den Knochen­aufbau fördert, hat in einer randomisierten Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2016; 316: 722-733) die Knochenmineraldichte von postmenopausalen Osteoporose-Patientinnen gesteigert und im Vergleich zu Placebo die Zahl der vertebralen Frakturen deutlich gesenkt. Ein Unterschied zu Teriparatid war die geringere Rate von Hyperkalzämien. Der Hersteller darf auf eine rasche Zulassung in den USA und in Europa hoffen. Ob er eine kostengünstigere Alternative zu dem hochpreisigen Teriparatid-Präparat anbieten wird, bleibt abzuwarten... / Deutsches Ärzteblatt

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11.08.2016
Selbsthilfe ist für Deutsche wichtiger Teil der Versorgung
Selbsthilfegruppen sind für junge und alte Menschen in Deutschland glei­cher­maßen von großer Bedeutung. Besonders wichtig ist der Austausch bei Depressi­o­nen und anderen psychischen Erkrankungen, aber auch bei lebensbedrohlichen Krank­heiten wie Krebs. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Forsa-Instituts bei mehr als 1.000 Menschen in Deutschland. Auftraggeber war die Krankenkasse DAK-Gesundheit... / Deutsches Ärzteblatt

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10.08.2016
Multiple Sklerose? Fördertöpfe für den barrierefreien Umbau nutzen
Wohnraum barrierefrei zu modernisieren, kostet viel Geld. Dies ist leider oft ein Grund, warum Umbauvorhaben scheitern. Dabei kommen für Umbaumaßnahmen, z.B. für ein behindertengerechtes Badezimmer, mehrere Zuschüsse in Frage. Werden diese gut kombiniert, können finanzielle Hürden beseitigt werden. Es gibt mehrere mögliche Zuschüsse, die sich in der Regel miteinander kombinieren lassen. Leider haben sie manchmal schwer erfüllbare Voraussetzungen. Generell gilt, dass die in Frage kommenden Gelder rechtzeitig vor Baubeginn mit Kostenvoranschlägen beantragt und die jeweiligen Entscheidungen über den Antrag abgewartet werden müssen. Bei Mietwohnungen wird das Einverständnis des Vermieters benötigt... / DMSG Bundesverband e.V.

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09.08.2016
Personalisierte Therapie bei Multipler Sklerose
Den Verlauf der MS abzuschätzen und die Behandlung von MS-Erkrankten zu optimieren ist das Ziel eines EU-Projektes.
Mit "Sys4MS" sollen neuartige, auf Systemmedizin basierende Methoden entwickelt werden, um die Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose zu optimieren. Dazu werden insgesamt fünf Projektpartner aus Spanien, Italien, Norwegen und Deutschland (Uniklinik der RWTH Aachen und Charité Berlin) in den kommenden drei Jahren (bis 2019) die Frage untersuchen, wie mit Hilfe mathematischer Modelle eine Vorhersage über den individuellen Krankheitsverlauf und damit eine optimale Therapiewahl getroffen werden können... / AMSEL e.V.

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03.08.2016
Wie gefährlich sind Kuhmilch und Rindfleisch?
Herr Professor zur Hausen, Sie vermuten einen Zusammenhang zwischen Milch- und Fleischkonsum und bestimmten Krebsarten. Was führte Sie zu dieser Annahme?
Die globale epidemiologische Analyse des Auftretens von Brust- und Dickdarmkrebs gibt Anlass zu der Vermutung, dass der Konsum von Fleisch- und Milchprodukten der hiesigen Milchrinder zum Risiko dieser Erkrankungen beiträgt. Die Häufigkeit des Auftretens dieser Krebsarten korreliert signifikant mit der Verbreitung der hiesigen Milchrinderrassen......
Ganz konkret sehen wir eine Verbindung zwischen einer neurodegenerativen Erkrankung, der Multiplen Sklerose, und dem Konsum von Kuhmilch und Molkereiprodukten... / FAZ.NET

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27.07.2016
Kasse muss für Exoskelett aufkommen
Ein Prozess sorgt für Aufsehen in der Hilfsmittelversorgung: Ja, die gesetzliche Krankenversicherung muss einem Tetraplegiker ein Exoskelett bezahlen.
Wie der Medizinjurist Jörg Holzmeier aus Essen erläutert, beinhalte das Exoskelett des israelischen Anbieters ReWalk eine am Körper tragbare Orthese, die Computer gesteuert und Motor betrieben sei, mitsamt der Steuereinheit und Energieversorgung... / Ärzte Zeitung

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