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1. August 2010
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Gesundheitsnews


13.07.10

Unabhängige Patientenberatung wird Regelleistung - ein guter Tag für die Patienten

Die Bundesregierung sieht im Gesetzentwurf zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der GKV (AMNOG - § 65b SGB V) vor, Einrichtungen zur unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung durch den GKV-Spitzenverband dauerhaft zu finanzieren. Zur ersten Lesung des Gesetzentwurfes erklärt der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (MdB):
"Heute ist ein guter Tag für die Patienten.... mehr

 

13.07.10

L-Methionin bei neurogener Blasenstörung: Weder Belege für Nutzen noch für Schaden

Einzige bisher verfügbare Studie hat Daten zu wichtigen Aspekten nicht erhoben und ist anfällig für Verzerrungen
Ob Patientinnen und Patienten mit sogenannten neurogenen Blasenstörungen vom Arzneiwirkstoff L-Methionin profitieren, ist unklar. Die einzige derzeit verfügbare Studie liefert weder Belege für einen Nutzen noch Belege für einen Schaden. Zu diesem Ergebnis kommt der am 12. Juli 2010 ver... mehr

 

13.07.10

Innovatives Wirkprinzip von Denosumab bereichert antiosteoporotische Therapie

Die Osteoporose hat längst die Dimension einer Volkskrankheit erreicht. Doch trotz gut wirksamer Medikamente für Prävention und Therapie ist die Situation insgesamt wenig zufriedenstellend. Das mag zumindest partiell daran liegen, dass die Compliance der Betroffenen sehr zu wünschen übrig lässt. So zeigte die GRAND1-Studie mit rund 82.000 Teilnehmern, dass orale Bisphosphonate nach einem Jahr nur ... mehr

 

13.07.10

Verhaltenstherapie bei Hypochondrie

Ängste vor ernsthaften Krankheiten und dem Tod sind etwas Menschliches. Doch wenn sich die Gedanken jeden Tag um mögliche Erkrankungen drehen, ohne dass es dafür einen Anhaltspunkt gibt, dann kann dies zu einer erheblichen Last werden. Lange Zeit galten ausgeprägte Krankheitsängste als schwer behandelbar. „Glücklicherweise hat sich dies geändert, inzwischen bestehen effektive psychotherapeut... mehr

 

13.07.10

Asklepios Klinik Altona: Neuer Chefarzt für Neurologie

Am 1. Juli hat Prof. Dr. Joachim Röther als Nachfolger von Prof. Dr. Axel Müller-Jensen die Leitung der neurologischen Klinik in der Asklepios Klinik Altona übernommen. Röther ist Präsident der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und hat sich in mehr als 200 wissenschaftlichen Arbeiten mit der Behandlung des Schlaganfalls befasst. Zu seinen weiteren Schwerpunkten gehören die Parkinsonkrankheit, Mu... mehr

 

13.07.10

Erhöhtes Fehlgeburt-Risiko auch bei leichter Schilddrüsenunterfunktion

Eine aktuelle Veröffentlichung zeigt, dass bereits eine symptomlose, „subklinische“ Unterfunktion der Schilddrüse eine Fehlgeburt auslösen kann. Durch eine Hormonbestimmung wird das Risiko frühzeitig erkannt und kann behandelt werden. TSH, das thyreotrope Hormon, sollte schon vor Beginn einer Schwangerschaft im Blut gemessen werden, empfiehlt Professor Dr. Helmut Schatz, Bochum, Medien... mehr

 

6.07.10

Biomarkerforschung: Krankheiten erkennen, bevor sie ausbrechen

Auch Forschungen auf dem Gebiet der Chemie können zur Heilung oder Vermeidung von Krankheiten beitragen. Der Chemiker Dr. Dietrich Volmer aus Cambridge forscht auf dem Gebiet der sogenannten Biomarker. Dabei handelt es sich um Moleküle, die für Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes, typisch sind. Ende Mai wurde Dietrich Volmer zum Professor für Analytische Chemie an der Universität des Saarland... mehr

 

5.07.10

Max-Planck-Forscher beschleunigen und verfeinern die Suche nach Reparatur-Genen

Schadhafte Veränderungen der DNA können fatale Folgen haben. Deshalb gibt es spezielle Reparatur-Gene, die kaputte Stellen des Trägers der Erbinformation schnell wieder kitten. Sind allerdings gerade diese Gene nicht funktionsfähig, kann das oft zu ernsthaften Krankheiten führen. Umso erstaunlicher ist es da, dass es zum Funktionieren dieser Reparateure der Zelle bisher keinen systematischen Überb... mehr

 

5.07.10

Ein Drittel der psychisch kranken Arbeitnehmer wird durch Vorgesetzte und Kollegen stigmatisiert

Wie steht es um die psychische Gesundheit von deutschen Arbeitnehmern? Nicht zuletzt durch die 2009 aufgetretene Suizidserie bei Mitarbeitern von France Telecom und ähnliche Ereignisse bei chinesischen Arbeitern hat diese Frage eine aktuelle Brisanz. Um mehr darüber zu erfahren, befragten Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar der TU München 312 deutsche Psychiater. Die Untersuchung ergab e... mehr

 

5.07.10

Mit heiler Haut durch den Sommer

Zur Ferienzeit sehnen viele die Sonne herbei – und die Chancen stehen nicht schlecht, denn tatsächlich sagen die Prognosen einige sehr sonnige und warme Tage voraus. „Damit man das gute Wetter gefahrlos genießen kann, sollte man auf den richtigen Sonnenschutz achten.
Denn ungeschützt hat die Sonne auch ihre Schattenseiten“, erklärt der Pressesprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Flor... mehr

 


Presseschau

13.07.2010
Cannabis-Medikament zugelassen
In Großbritannien steht der Vermarktung des Cannabis-haltigen Medikaments Sativex nichts mehr im Weg: Die britische Zulassungsbehörde hat dem verschreibungspflichtigen Arzneimittel die Zulassung für die Behandlung von Muskelsteifheit bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) erteilt. Hersteller ist das britische Unternehmen GW Pharmaceuticals, die Vermarktung übernimmt Bayer Schering Pharma. Großbritannien sei das erste Land, das Sativex eine komplette Zulassung erteilt habe, so der Hersteller. In Kanada wird das Medikament zwar bereits seit 2005 zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei MS-Patienten eingesetzt. Die Zulassung erfolgte allerdings unter der Auflage, dass die Wirksamkeit des Arzneimittels in weiteren Studien nachgewiesen werden muss... / apotheke adhoc

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12.07.2010
Merck erhält Zulassung für orale Multiple-Sklerose-Therapie in Russland
Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat in Russland die Zulassung für Tabletten des Medikaments Cladribin erhalten. Die Therapie für Multiple Sklerose werde voraussichtlich ab Anfang 2011 unter dem Namen Movectro verkauft, teilte das Unternehmen am Montag mit. Sie sei die erste Therapie, die oral verabreicht werde. Das Unternehmen rechne nun mit weiteren Zulassungen in naher Zukunft, sagte Geschäftsleitungsmitglied Elmar Schnee. Merck hat in rund 40 Ländern die Zulassungen beantragt und wartet auf Genehmigungen der Behörden in Europa und den USA... / finanznachrichten.de

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06.07.2010
Tabletten drosseln MS-Schübe
Pille statt Spritze: Die neuen Medikamente zum Schlucken verringern die Häufigkeit von Schüben und verbessern die Beweglichkeit von MS-Patienten. Studien über die Wirkstoffe Cladribin und Fingolimod belegen, dass die Substanzen die Therapie schubförmiger Multipler Sklerose verbessern: Die Patienten können die Medikamente schlucken. Dadurch werden die bislang üblichen aufwendigen Infusionen überflüssig. Außerdem verringern die beiden Arzneien eine Verschlimmerung von Behinderungen durch MS. Ein dritter Wirkstoff hat in einer kleinen Studie gezeigt, dass er die Gehfähigkeit von Patienten mit Multipler Sklerose verbessern kann... / FOCUS Online

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06.07.2010
Mehr Sonne, seltener MS?
Nach der Diagnose MS fragen viele Patienten, was sie denn selbst tun können, um den Krankheitsverlauf zu mildern. Bisher konnten Ärzte hier nur wenige Antworten geben, da weitgehend unklar ist, ob und wie der Lebensstil die Erkrankung beeinflusst. Man weiß etwa, dass Rauchen den Verlauf verschlimmert, und man deswegen am besten damit aufhört. Vielleicht kann man jetzt noch den Rat geben, öfter mal ein kurzes Sonnenbad zu nehmen, um die Vitamin-D-Spiegel hoch zu halten, denn erstmals gibt eine kleine Therapiestudie fundierte Hinweise auf einen günstigen Effekt von Vitamin D bei MS... / Ärzte Zeitung

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06.07.2010
BGH erlaubt Präimplantationsdiagnositik bei Risikogruppen
Bei Paaren mit einer Veranlagung zu schweren Erbschäden dürfen Ärzte künftig im Reagenzglas befruchtete Eizellen auf Genschäden untersuchen und nur die gesunden Zellen für eine künstliche Befruchtung auswählen. Embryonen mit Gendefekt dürfen straflos verworfen werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag. (AZ: 5 StR 386/09) Der 5. Senat des BGH in Leipzig erlaubte die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) allerdings nur bei den betroffenen Risikogruppen, weil durch diese Methode die Zahl der Abtreibungen schwerst behinderter Kinder vermindert wird. Ansonsten könnten sich Frauen für eine legale Abtreibung entscheiden, wenn während ihrer Schwangerschaft eine Behinderung des Embryos festgestellt wird. Ein darüber hinaus gehender Einsatz der PID bleibt damit strafbar: Etwa die Auswahl von Embryonen, für die Geburt einer „Wunschtochter“ oder eines „Wunschsohnes“, sind mit dem Urteil „nicht der Weg geöffnet“, betonte das Gericht... / Deutsches Ärzteblatt

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05.07.2010
Ozon-Alarm in den nächsten Tagen
10-20 Prozent der Menschen reagieren stark auf Ozon.
Wie das Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen mitteilte, werden in den nächsten Tagen kritische Ozonwerte erreicht. Die Grenze liegt dabei bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Das Landesumweltamt schreibt dazu: "Hauptzielorgan für die Wirkungen von Ozon ist der Atemtrakt. Da Ozon wenig wasserlöslich ist, kann es bis in die feinsten Verästelungen der Lunge (Bronchiolen, Alveolen) vordringen... / AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg

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02.07.2010
Tropische Wärme und Multiple Sklerose - das Uhthoff-Phänomen
Hitzewelle in Deutschland: Wenn die Temperaturen auf ungeahnte Höhen klettern, haben besonders MS-Erkrankte verstärkt mit den Auswirkungen zu kämpfen. Was bei diesem drückenden Klima zu beachten ist und wie bereits bestehende Symptome gelindert werden können, das lesen Sie hier.Für viele MS-Erkrankte scheint Wärme eine vorübergehende Verschlechterung ihrer Symptome zu verursachen. Sie fühlen sich schlapp, müde und benommen bei schwülem Wetter oder bemerken eine Verschlechterung ihrer Behinderung... / DMSG Bundesverband e.V.

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30.06.2010
Mit Antidepressiva häufiger Frakturen
Patienten, die Antidepressiva erhalten, haben ein signifikant erhöhtes Risiko für osteoporotische Frakturen. In einer Fall-Kontroll-Studie mit mehr als 16 000 Fraktur-Patienten stellte sich heraus, dass bei SSRI-Einnahme das Risiko für osteoporotische Frakturen nahezu doppelt so hoch war wie bei Patienten ohne eine solche Therapie... / Ärzte Zeitung

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29.06.2010
Orales MS-Mittel bewährt sich in Kombis
Eine Kombitherapie mit dem neuen oralen Wirkstoff Teriflunomid senkt bei Multipler Sklerose Zahl und Volumen von MRT-sichtbaren Hirnläsionen.
Teriflunomid wird zur Zeit vom Unternehmen Sanofi-Aventis zur MS-Therapie geprüft. Es blockiert die De-novo-Synthese von Pyrimidin und reduziert damit die T- und B-Zell-Proliferation, ohne zytotoxisch zu wirken. Es ist der Hauptmetabolit von Leflunomid, das als Prodrug schon seit Jahren bei Rheumatoider Arthritis angewandt wird. Als Monotherapie bei schubförmiger MS hat sich Teriflunomid in Dosierungen von 7 und 14 mg/d bereits als wirksam zur Reduktion von MRT- sichtbaren Läsionen um über 60 Prozent erwiesen... / Ärzte Zeitung

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28.06.2010
MS-Patienten testen neue Kühlweste
Tägliche Bewegung soll ohne Anstrengung möglich sein
Sommer, Sonne, hohe Temperaturen: Was viele freut, ist für Multiple-Sklerose-Patienten (MS) eine Qual. Sie sind besonders hitzeempfindlich. Regelmäßige Bewegung, die gerade bei Multipler Sklerose sehr wichtig ist, kann in der Sommerhitze zur Qual werden. Eine neue Studie des Instituts für Sportwissenschaft und Sport der Universität Erlangen untersucht jetzt den Einfluss von spezieller Kühlkleidung auf Leistungsfähigkeit und körperliche Aktivität bei MS-Patienten. Hierfür werden Teilnehmer gesucht... / Nürnberger Nachrichten

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Politiknews



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Niedersächsische Ärzte sollen Kassen geprellt haben
Niedersächsische Ärzte sollen Salben, Spritzen, Verbandsmaterial und anderen «Sprechstundenbedarf» über die Krankenkassen abgerechnet haben – ohne dass die Sachen tatsächlich geliefert wurden. 50 besc...

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Ost-KVen: „Unwissenheit oder politisches Kalku?l?“
Vehement fordert die Baden-Wu?rttembergische Landesregierung eine „gerechtere Verteilung der fu?r die Ärztevergu?tung bundesweit zur Verfu?gung stehenden Mittel“. Es sei nicht hinnehmbar, dass fu?r di...

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