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6. Dezember 2019
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Gesundheitsnews


5.12.19

Darm könnte an der Entstehung von Multipler Sklerose beteiligt sein

Welche Faktoren dazu führen, dass sich das Immunsystem bei Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) gegen körpereigene Zellen richtet, sind weitgehend unbekannt. Einen potenziellen Faktor beschreibt ein Forschungsteam in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS. Die Mediziner zeigten im Tiermodell, dass das Protein Smad7 Immunzellen im Darm mobilis... mehr

 

5.12.19

Empfehlungen zur Anwendung von Alemtuzumab nach dem Sicherheitsprüfverfahren der EMA

Nach dem Bekanntwerden schwerer immunvermittelter Nebenwirkungen und infusionsassoziierter Probleme mit Herz und Blutgefäßen einschließlich mehrerer Todesfälle unter dem MS-Therapeutikum Alemtuzumab (Lemtrada®) leitete die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) am 12. April 2019 ein Sicherheitsprüfverfahren ein, das nun mit einer Empfehlung des PRAC beendet wurde. Der Vorstand des KKNMS ordnet die... mehr

 

5.12.19

Sobek-Stiftung würdigt herausragende Wissenschaftler

Insgesamt 120.000 Euro Preisgelder für Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose: (MS)
Am 29. November fand die diesjährige Preisverleihung der Roman, Marga und Mareille Sobek-Stiftung in den Räumen der Musikhochschule Stuttgart statt. Die Schirmherrschaft für dieses Ereignis übernahm traditionell das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Hauptpreis... mehr

 

5.12.19

Neues Medikament gegen Neuromyelitis optica erfolgreich getestet

Ein internationales Forschungskonsortium hat das Medikament Satralizumab erstmals in einer Phase-III-Studie an Patienten getestet. Der Wirkstoff ist zur Therapie der Autoimmunkrankheit Neuromyelitis optica gedacht, die mit der Multiplen Sklerose verwandt ist, aber deutlich seltener auftritt. Patientinnen und Patienten, die zusätzlich zu einer Basis-Immuntherapie mit Satralizumab behandelt wurden, ... mehr

 

26.11.19

Entzündungsprozesse treiben Alzheimer und andere Hirnerkrankungen voran

Entzündungsvorgänge treiben die Entwicklung neurodegenerativer Hirnerkrankungen voran und sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich in den Nervenzellen sogenannte Tau-Proteine anhäufen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam unter der Federführung des DZNE und der Universität Bonn im Fachjournal „Nature“. Die Befunde beruhen auf Studien an menschlichem Hirngewebe und weit... mehr

 

26.11.19

DGKN: Verschenkte Jahre – Epilepsie-Operation wird oft zu lange hinausgezögert

Eine Epilepsie bricht meist früh in das Leben der Betroffenen ein: Rund drei von vier Patienten leiden schon in ihrer Kindheit an den wiederkehrenden epileptischen Anfällen. Gerade in jungen Jahren kann die Krankheit die Entwicklung beeinträchtigen, sowie berufliche und soziale Möglichkeiten stark einschränken. Durch eine Operation können rund zwei Drittel der jugendlichen Patienten dauerhaft anfa... mehr

 

26.11.19

Neues Medikament zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS)

MS verläuft in ca. 80% der Fälle schubförmig. Nach über zehn Jahren kann sie aber allmählich in eine chronisch-fortschreitende Form mit kontinuierlich zunehmender Behinderung übergehen, die nicht mehr so gut zu behandeln ist wie die schubförmige Verlaufsform. Verlaufsmodifizierende (immunmodulierende) Dauertherapien können die Krankheitsaktivität reduzieren und die Schubrate erfolgreich senken. De... mehr

 

26.11.19

Neue Therapieoptionen bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen

Bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie der Spinalen Muskelatrophie (SMA), Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) oder der Multiplen Sklerose (MS) ist ein frühzeitiger Eingriff in den Krankheitsverlauf entscheidend für die Prognose der Patienten.
Während die schwere und seltene neurodegenerative SMA bisher eher als reine Motoneuronerkrankung gesehen wurde, wird sie heu... mehr

 

26.11.19

Zu viele Kilos hemmen die Wirkung von Medikamenten

Menschen mit starkem Übergewicht erkranken nicht nur häufiger an einer rheumatoiden Arthritis, bei ihnen wirken auch viele Rheumamedikamente weniger gut. Nach einer aktuellen Analyse von Daten des Patientenregisters „RABBIT“, die heute in der Fachzeitschrift Rheumatology veröffentlicht wird, sind darunter auch einige Biologika, die gezielt Entzündungsprozesse stoppen sollen. Botenstoffe aus den üb... mehr

 

15.11.19

Diclofenac wird trotz Warnung noch immer häufig an Risikopatienten verschrieben

Die Einnahme des Schmerzmittels Diclofenac kann bei Herzpatienten das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich erhöhen. Schon vor sechs Jahren gab es eine offizielle Warnung. Trotzdem erhalten zahlreiche Risikopatienten weiterhin das Schmerzmittel.
Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS i... mehr

 


Presseschau

05.12.2019
Erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose-Erkrankungen durch Herpes-Virus?
Anhand einer von Forschenden neu entwickelten Analyse-Methode können zwei unterschiedliche Arten des Herpesvirus HHV-6 identifiziert werden. Wissenschaftler vermuten anhand der Erkenntnisse, dass das Virus die Entstehung von Multiple Sklerose (MS) begünstigt. Bei Studienteilnehmenden, die an MS litten, trat nämlich das Herpesvirus 6A sehr viel häufiger auf... / Heilpraxisnet.de GbR

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05.12.2019
Motto und Motiv gesucht: Ihre Ideen zum Welt-MS-Tag 2020 sind gefragt!
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Ab sofort sucht der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft nach einem Motto für den nächsten Welt-MS-Tag, der in 2020 wieder weltweit am 30. Mai stattfinden wird. Werden Sie aktiv! Das vorgegebene Rahmenthema ist so gewählt, dass bestimmt auch Sie bereits Erfahrungen dazu gesammelt haben und so in Ihre Ideen einbringen können... / DMSG Bundesverband e.V.

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05.12.2019
Über die Hälfte der Multiple Sklerose-Erkrankten in Deutschland werden bis zur Rente mit 65 berufsunfähig
Schon ein geringer Behinderungsgrad kann bei MS zu einer vorzeitigen Berentung führen: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung zur Berentung aus dem MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. Unter Hinzunahme des Behinderungsgrads (EDSS-Wert) zeigt sich, dass der Verbleib im Erwerbsleben mit dem Schweregrad der körperlichen Behinderung verbunden ist... / DMSG Bundesverband e.V.

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26.11.2019
Aufruf zur Teilnahme: Befragung zum Thema "Umgang mit Schüben bei Multipler Sklerose"
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) haben eine Online-Umfrage zum Thema: "Umgang mit Schüben bei MS" entwickelt und rufen zur Teilnahme auf. Gesucht werden interessierte MS-Erkrankte, die in einer circa 30-minütigen Online-Umfrage vor allem zu der Frage wie ihr Umgang und Wissen zu Schüben bei MS ist, Auskunft geben... / DMSG Bundesverband e.V.

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26.11.2019
Siponimod: Novartis erhält Zulassungsempfehlung
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) spricht sich für die Zulassung von Siponimod aus. Erhält das Arzneimittel eine Zulassung, würde es sich um die erste und einzige oral einzunehmende Therapie in Europa handeln, die eine spezifische Indikation für Patienten mit aktiver sekundär progredienter Multipler Sklerose (SPMS) besitzt... / APOTHEKE ADHOC

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26.11.2019
Haben Schwerkranke ein Recht auf Tod? Ein Fall für Karlsruhe
Haben Schwerkranke ein Recht auf Medikamente zur Selbsttötung? Nach mehreren Klagen von Betroffenen hat das Verwaltungsgericht Köln diese Frage an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verwiesen. Die in Köln anhängigen Verfahren, in denen mehrere Schwerkranke auf den Erwerb eines Betäubungsmittels zur Selbsttötung geklagt hatten, würden damit ausgesetzt, teilte das Verwaltungsgericht...mit... / Süddeutsche Zeitung

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22.11.2019
Sonnenlicht oder Vitamin D?
Oder vielleicht doch beides? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Sonnenlicht ganz unabhängig von Vitamin D die MS unterdrücken kann – mindest bei der Maus.Multiple Sklerose und Sonnenlicht hängen miteinander zusammen, das steht schon lange fest. Schließlich ist es sehr auffällig, dass in der Nähe des Äquators deutlich weniger Fälle von MS vorkommen, als weiter entfernt davon... / AMSEL e.V.

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15.11.2019
Zahl der Betreuungsverfahren steigt wegen fehlender Vollmachten
Bankgeschäfte, Verträge oder medizinische Notfälle – wer trifft Entscheidun­gen für mich, wenn ich das nicht mehr kann? Mit dieser Frage sollten sich nach Ansicht von Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) mehr Menschen befassen. Grund ist nach Angaben des Ministeriums die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegene Zahl der Betreuungsverfahren... / Deutsches Ärzteblatt

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15.11.2019
Neues Fumarat mit weniger Magenschmerzen?
In den USA wurde nun Diroximel-Fumarat gegen schubförmige wie aktive progrediente MS zugelassen. Der Hersteller berichtet, dass das neue Fumarat magenfreundlicher sein soll... / AMSEL e.V.

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15.11.2019
Impfungen erhöhen Risiko für Multiple Sklerose nicht
Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Impfungen das Risiko für Multiple Sklerose (MS) erhöhen. Forscher konnten nun in einer groß angelegten Studie diesen Verdacht entkräften. Es zeigte sich, dass sich Personen, die später eine MS entwickelten, in den Jahren zuvor sogar seltener impfen ließen... / Gesundheitsstadt Berlin GmbH

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